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Wie die Pfeife und der Tabak zu den Menschen kam.

Es gibt einige Mythen über die Entstehung des Tabaks, eine kurze aber für mich sehr schöne Überlieferung ist die der Huronen:

In alten Zeiten war das Land unfruchtbar und die Menschen am verhungern. Da schickte der große Geist ein Geistwesen in Gestalt einer menschenähnlichen Frau die durch die Welt wanderte. Überall wo ihre rechte Hand den Boden berührte wuchsen Kartoffeln, wo die linke Hand die Erde streifte wuchs Mais. Als die Welt reich und fruchtbar war, setzte sich die Frau hin und ruhte sich aus und als sie sich von dieser Stelle erhob um weiter zu wandern, wuchs dort Tabak.

Ein weiterer überlieferter Mythos, ist ein altes Märchen, woher einst der Tabak und die Pfeife kam:

Ein Indigener war verstorben und blieb unbeerdigt auf der Erde liegen und ein vorbeistreunender Schakal knabberte ihn an. Dies ärgerte einen Verwandten des Toten und er machte sich auf die Suche nach dem Übeltäter und hetzte den Schakal ohne Unterlass Tag und Nacht. Irgendwann wusste sich das Tier nicht mehr zu helfen und bat Manitou mit letzter Kraft um Hilfe. Manitou erhörte den Schakal in seiner Not und schenkte ihm Pfeife und Tabak. Als das Tier nun von seinem Verfolger eingeholt wurde, gab der Schakal dem Jäger die schon gestopfte Pfeife. Der Jäger nahm das Geschenk, begann zu rauchen und sein Zorn und seine Wut vergingen mit dem Rauch des aus dem Pfeifenkopf kam.

Und Manitou gebot, dass von nun an zum Zeichen der Versöhnung und des Friedens die Hl. Pfeife geraucht würde.

Quelle mir unbekannt.

Wie kam die Pfeife zu mir.

Seit nun 7 Jahren habe ich nun durch verschieden Tabakzeremonien Kontakt zum Geist des Tabaks (Mapacho - Urtabakpflanze aus dem Amazonas). Dieser Kontakt wurde so intensiv, dass in meinem Körper und in meiner Seele Heilung stattgefunden hat, zu verschiedenen Themen. Eines Tages rief mich der Pfeifengeist und ich hatte die Möglichkeit, bei einer Pflanzenmedizinzeremonie eine Pfeife aus dem Amazonas zu erwerben. Sie wurde in dieser Heilnacht vom Schamanen geweiht und ab da durfte ich erfahren, was es für einen Unterschied macht, eine Heilige Pfeife oder eine Zigarette zu rauchen. Wenn ich sie für mich selbst rauchte, kam ich immer mehr bei mir selbst an, war zentrierter, klarer im Gedanken und konnte einiges ins Heil bringen bei mir. 1 Jahr später, wiederrum bei einer Heilzeremonie, meldete sich die Schlangenkraft und trat in Form einen Schlangenpfeife in mein Leben. Diese Pfeife war sehr herausfordernd und Heilsam für mich und Menschen in meinen Zeremonien. Es kam der Tag, wo die Pfeife Ihre Aufgabe erfüllt hatte und gehen wollte. Und so fügte es sich, dass ich, in meiner Nähe meine eigene Pfeife bauen durfte. Der Topf ist aus rotem Mahagoni- und der Stiel aus Kirschenholz. Sie war zum Zusammenstecken gedacht. Ich begann mich nun wiederrum, wie bei den anderen Pfeifen, 3 Wochen lang mit ihr zu verbinden ohne sie zu rauchen. Um Kontakt zu ihrem Spirit zu erlangen und zu erfahren, ob sie geraucht werden will. Dies ist nämlich nicht selbstverständlich. Nach einem wunderbaren Jahr der Tiefen Erfahrungen mit der Pfeife bei Verschiedensten Zeremonien (Schwitzhütte, Jahreskreisfeste, Ahnenversöhnungen....) war es so weit, das die beiden Topf und Stiel eines Tages im wahrsten Sinn des Wortes verschmolzen sind und Weiblich - Topf und Männlich - Stiel ein Teil wurden. Alles ist eins

Nach fast 2 Jahren beauftragte mich die Geistige Welt mit dem Herstellen eines sogenannten Schamanengewandes. Dazu ist aber auch die richtige Pfeife nötig.

Eine Hirschhornpfeife - da mein 1. Krafttier ein weißer Hirsch ist und mein spiritueller Heiler ein Hirschmensch. So durchforstete ich das Internet um Ideen zu sammeln. Da ich mir nicht vorstellen konnte wie so eine Pfeife gebaut werden konnte, und keine genaue Anweisung von meiner Geistwelt bekam, da das Horninnere ja porös ist, der Topfboden aber Luftundurchlässig sein muss. So kam ich auf eine Seite namens Traumreich.eu, wo ich so eine Pfeife sah. Fenni, so hieß die wunderbare Frau, welche das Bild der Hirschhornpfeife Ihres Mannes vorstellte, sagte mir wie´s gemacht wird. Daraufhin sprach ich mit meinen besten Freund und Seelenbruder Roland Otto ob er mir helfen könne. Gesagt getan, Termin stand fest und als ich zu ihm kam und beginnen wollte mit seiner Hilfe, sagte er mir, dass ihn der Hirschgeist gerufen habe und 2 Pfeifen bauen sollte für mich. Eine Wanderpfeife für die Hosentasche und eine große Heilerpfeife.

So kamen meine Hirschhornpfeifen zu mir.

Diese Kraft des Hirschen in dieser Pfeife ermöglicht es in die eigen Würde, Autorität und in die Vitalität einzutauchen. Seine Kräfte bewusst einzuteilen, sich nie zu verausgaben. Sie unterstützt einem beim Einstehen für die eigene Wahrheit, das innere Herzensfeuer anzunehmen und sich daraus nähren zu lassen. Und bringt Körper, Geist und Seele in Balance. So kannst du König und Königin in deinem Leben sein, in Liebe und Respekt für Dich und alle Wesen.

Der Hirsch verbindet uns mit der Kraft des Kosmos und der Erde, er verkörpert die 4 Himmelsrichtungen und ist Hüter der Familie. Er ist der Hüter am Tor der Geistwelt und kann unsere Seelen durch die Dunkelheit führen. Auch verbindet er uns mit den Feen, Elfen, Zwergen, Waldfrauen, der gesamten Tier-, Pflanzen-, Steinwelt, sein Platz ist der Norden.





Mit unserer Hl. Pfeife können wir Kontakt zu allem aufnehmen, mit dem wir verbunden sind. Verbindung aufnehmen heißt für mich zu beten. Wir können für etwas Danke sagen, um Unterstützung für uns und andere erbitten uvm. Wir können die Pfeife auch gezielt zur Förderungen von Heilungsprozessen bei uns und anderen einsetzen, Aura reinigen, abblasen udglm.

zu denTerminen:

 

Pfeifenzeremonie

In vielen Indigenen Völkern gehört, ist die Pfeifenzeremonie in ihrem spirituellen Wirken tief verankert und gehört mit unter zu den kraftvollen Zeremonien und wird von Männer und Frauen gleichermaßen ausgeführt. Die Pfeife wird entweder mit Kräutern aus der Natur, wie Huflattich, Königskerze, roter Klee, Meisterwurz, Engelswurz, Salbei uvm. oder mit Mapacho geraucht.

Es gibt einige überlieferte Zeremonialabläufe, wie eine Hl. Pfeife gestopft werden sollte, oder muss. Diese haben ihre Wurzeln in den Indigenen Kulturen Amerikas. Es geht aber darum, unseren eigenen Hl. Ablauf zu kreieren oder von der Geistigen Welt dazu Anweisungen zu bekommen. Da man natürlich in der Geistigen Welt am Morphogenetischen Feld andockt, den alles ist mit allem Verbunden, wird es immer Ähnlichkeiten geben.

Man kann in einem Hl. Pfeifenträgerkreis, Gebete für sich, für eine andere Person oder für die Gemeinschaft abhalten oder gerade anstehende Themen aussprechen, indem die anderen zuhören. Im erzählen und Zuhören, entsteht ein Annehmen des Anderen, da seine Erzählung Medizin für mich selbst ist, und schon wieder Heilung für mich beinhaltet. Es ist ein lebendiges I am a Circle, i am Healing you...., wer das Lied kennt weiß was ich meine. Wir heilen uns gegenseitig einfach mit dem erzählen. Wir erkennen uns, wir erfahren uns, wir achten uns, wir respektieren uns, ohne den anderen gleich eine Lösung auf´s Aug zu drücken.

So gibt es einige Möglichkeiten einen Hl. Pfeifenkreis abzuhalten. Den ich gerne mit Ihnen/Euch halten möchte, wenn ihr dies wünscht.

Wer noch keine Pfeife hat, findet auf Anfrage bei mir oder dem Pfeifenvater www.rauchenderwald.org sein magisches Stück.

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